Reeco® ist kein Technologieunternehmen, das die Textilindustrie entdeckt hat. Es ist eine Textilbranchenplattform, die von jemandem entwickelt wurde, der drei Jahrzehnte lang Lieferketten verwaltet, Zertifizierungen überprüft und mit den Lieferanten verhandelt hat, deren Daten jetzt durch das System fließen.
Stefano Cipriani ist der Gründer von Reeco® und Stefano Cipriani Studio mit Sitz in Prato, Italien — Europas größtem Textilbezirk und dem geografischen Zentrum der EU-Textilproduktion.
Diese Erfahrung — die Überprüfung von GRS-Zertifikaten, das Management von Multi-Lieferanten-Ketten, Verhandlungen mit Zertifizierungsstellen und das genaue Verständnis, wo Compliance-Lücken entstehen — ist das Fundament, auf dem Reeco® entwickelt wurde.
Ordentlicher Professor für Mikrobiologie an der Ca' Foscari University of Venice. Ehemaliger Direktor des CNR Institute of Experimental Medicine (1985–2000) und des CNR Institute of Molecular Embryology sowie Mitglied des CNR Board of Directors (1994–1998).
Experte des Nationalen Komitees für Biotechnologie und Biosicherheit (Präsidentschaft des Ministerrats, 2002) und der Kommission für große Risiken. Wissenschaftlicher Leiter des Bio2Remediation® -Programms (Porto Marghera) und des Green Oil Project (Veneto Region). Autor von mehr als 180 peer-reviewten Publikationen, davon über 50 zur Umweltmikrobiologie und Bioremediation in verschmutzten Becken.
Bei Reeco berät er zur Schicht der Umweltauswirkungscharakterisierung – dem Schritt, bei dem verifizierte Aktivitätsdaten für jedes Kleidungsstück oder jede Charge in ein Product Environmental Footprint (PEF) umgewandelt werden.
Università Ca' Foscari – offizieller Lebenslauf →CIRPASS-2 ist das €12,5 Mio. Konsortium der Europäischen Kommission (Mai 2024–April 2027), das für die Durchführung von 13 Digital Product Passport-Leuchtturmpiloten und die Erarbeitung von Empfehlungen für delegierte ESPR-Rechtsakte verantwortlich ist. Reeco® nimmt als Expertenmitglied in drei Arbeitsgruppen teil.
Überwachung der ESPR-Gesetzgebungsentwicklung, der Ausarbeitung delegierter Rechtsakte und der Abstimmung zwischen Industriepraxis und regulatorischen Anforderungen. Direkter Beitrag zum politischen Prozess, der den obligatorischen DPP-Inhalt für Textilien gestaltet.
Textilspezifische Umsetzungsleitlinien: Datenanforderungen, Massenbilanz-Methodik, Standards zur Zertifizierungsverifizierung und DPP-Architektur pro Kleidungsstück. Das zentrale technische Kompetenzfeld von Reeco®.
Sicherstellung der Interoperabilität von DPP-Datenmodellen über Sektoren und Lieferkettenakteure hinweg. Abstimmung mit GS1 Digital Link, EPCIS und der ab Juli 2026 operativen EU-DPP-Registry-Architektur.
Die Gemeinsame Forschungsstelle (JRC) der Europäischen Kommission in Sevilla, ist die technische Einrichtung, die die wissenschaftliche und methodische Grundlage für ESPR-Produktanforderungen erarbeitet — einschließlich Haltbarkeits-, Reparierbarkeits- und Recyclingfähigkeitskennzahlen für Textilien.
Reeco® wurde von JRC eingeladen, seine Textil-Nachhaltigkeitsindizes zur Prüfung als potenzielle Grundlage für die EU-DPP-Methodik für Kleidungsstücke einzureichen. Die drei Indizes — entwickelt und veröffentlicht von Stefano Cipriani — befinden sich derzeit in der Evaluierung.
DOI: 10.5281/zenodo.19206499 →Berechnet aus Martindale-Scheuerprüfung, Pillingbeständigkeit, Zugfestigkeit und Maßstabilität. Wird automatisch aus den vom Lieferanten im Reeco®-Portal hochgeladenen Laborberichten befüllt.
Bewertet die Reparierbarkeit anhand von Nahtkonstruktion, Materialverbindbarkeit, Komponententrennbarkeit und Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Wird als gemessener Wert in den DPP eingetragen.
Bewertet die Materialzusammensetzung hinsichtlich der Recyclingfähigkeit am Lebensende: Mono-Material vs. Mischgewebe, Vorhandensein nicht recyclingfähiger Komponenten, Erhalt der Faserlänge, Sortierkompatibilität.